Rezensionen2018

 

 

Dragon Love - Feuer und Flamme für diesen Mann (Dragon-Love-Reihe 1)

Die junge Amerikanerin Aisling Grey reist im Auftrag ihres Onkels als Kurier nach Europa: Sie soll eine wertvolle Antiquität an eine reiche Sammlerin in Paris liefern. Doch zu ihrem Entsetzen findet sie die Frau tot in ihrer Wohnung vor. Die Umstände weisen auf Mord hin, und zwar auf einen nicht ganz alltäglichen - rund um die Leiche finden sich geheimnisvolle Symbole. Da taucht unvermutet ein gut aussehender Mann am Tatort auf, der sich als Interpol-Inspektor Drake Vireo vorstellt. Aisling ist fasziniert von seiner Ausstrahlung, doch sie muss schon bald erfahren, dass der Schein trügt. Denn Drake gehört zu einem uralten Geschlecht von Drachen, die menschliche Gestalt annehmen können ... Auftakt einer neuen Fantasy-Romance-Serie von Erfolgsautorin Katie MacAlister

Ich habe die ganze Serie gelesen.13 Bücher von den grünen,über die silbernen,zu den Lichtdrachen,bis hin zu den BlackDragon. Die ersten 7 waren noch leicht und flockig zu lesen,bei denen ab 8 wurde es ein wenig zäh.Auch wenn ich Katie MacAlister Humor mag...so ganz haben diese Drachen meine Fantasie nicht beflügelt.

 

 

 

 

 

Ohne Hemmung: Teil 3 der Duke-Reihe

All seiner Träume beraubt, wird einem verzweifelten Duke von unerwarteter Seite Hilfe angeboten und ein Wunder auf Heilung versprochen. Anfänglich noch skeptisch, nimmt er das Angebot an und reist nach Guatemala. Voller Hoffnung, hier ein über Generationen im Geheimen praktiziertes Heilungsritual auszuprobieren, landet er im chaotischen Guatemala City. Kaum sitzt Duke im Taxi, wird er gezwungen rasch zu handeln, da sich die Dinge mit einem Mal anders entwickeln als erwartet. Körperlich nicht in der besten Verfassung und emotional ein wenig eingebeult, muss er einem Gegenspieler Paroli bieten, mit dem nicht zu spaßen ist. Er findet sich in einer Situation wieder, die er immer vermeiden wollte. Anscheinend verfolgt ihn der Tod, was immer er anstellt, wo auch immer er sich aufhält.

Die Dukereihe kann man nur empfehlen. Beim lesen merkt man, dass der Autor das Land und seine Menschen und deren Eigenarten sehr gut kennt.Faszinierend,wie man sein Schicksal immer wieder annehmen kann und wie Duke es schafft mit viel Glauben an sich selbst, dieses zu meistern.

http://www.sebastian-cohen.com

 

 

 

 

 

EDRE Agathor und die Rebellen

Inhalt:

Die Volk besteht aus zwei Schichten. Die Oberschicht besteht aus gesunden, beinahe unsterblich und im Wohlstand lebenden Menschen, während die anderen, die einen weitaus größeren Teil darstellen, krank und kriminell sind. Die Herrscher in dieser Welt sind die MAR. Doch nicht jedem gefällt ihre Art zu regieren. Als ein magisches Siegel das Tor in eine Zwischenwelt öffnet, entsteht eine alternative Welt: Edre.

Die »Ghosts«, eine Rebellengruppe der Oberschicht, ist entschlossen der Kontrolle durch die MAR zu entgehen. Sie besiedeln Edre und finden neue Verbündete. Der Kampf um die Freiheit beginnt...

Dabei geht es unter anderem um Agathor. Er wurde als Kampfmaschine verändert und mit tierischer DNA versehen. Er soll den Untergang der Ghosts dienen. Agathor ist gefühllos, kalt und ohne Zweifel löst er seine Aufträge, bis er auf Elia und Johannes Pilgrim trifft und auch Maya, die alle in ihm Zweifel und Gefühle auslösen, die er zuvor nicht hatte. Er beginnt alles zu hinterfragen und stößt dabei auf unerwartete Entdeckungen und muss sich entscheiden, für welche Seite er kämpfen will.

Faszinierend, mitreißend, sehr tiefgründig, informativ und mit unerwarteten Wendungen, bis zur letzten Seite spannend. Sci-Fi Roman mit Fantasy ist genau meine Kategorie. Es geht immer um das Gleichgewicht und damit antworte ich allen Menschen, die Wiederstand leisten mal mit:Ein Buch zu schreiben ist so, als ob man seine Seele offen darlegt. Alle Masken fallen und nur der Sehende, der zwischen den Zeilen lesen kann, erkennt die Wahrheit. Ich freu mich schon auf die Fortsetzung.

©NH.

 

 

 

Rezensionen 2017

 

Die Pan-Trilogie 1: Das geheime Vermächtnis des Pan

Felicity Morgan ist nicht gerade das, was sich die Elfenwelt unter ihrer prophezeiten Retterin vorgestellt hat. Sie ist achtzehn, trägt immer noch eine Zahnspange, hat keinen Sinn für schicke Klamotten und scheint niemals genügend Schlaf zu bekommen. Leander FitzMor hingegen, der Neue an Felicitys Schule, ist der wohl mit Abstand bestaussehendste Typ Londons. Um keinen coolen Spruch verlegen und zu allem Überfluss auch noch intelligent – denkt Felicity, die Gott sei Dank nicht auf arrogante Frauenschwärme steht. Auch wenn diesen Leander immer jener seltsam anziehende Duft nach Heu und Moos umgibt und er sie manchmal anschaut, als könne er ihre Gedanken lesen. Aber das Schlimmste an dem Ganzen ist, dass er einfach nicht mehr von ihrer Seite weichen will…

 

Meinung:

Auch wenn  der Anfang etwas holprig war, so hat mich das Buch letztendlich wirklich überzeugt und ich bin gespannt auf die nächsten zwei Teile. Es bleibt die ganze Zeit spannend und ich konnte kaum meine Finger davon lassen. Die Geschichte gefällt mir sehr. Ich bin ein großer Fan von dieser  Art von Büchern und liebe Zeitreisen ;-)und so einen netten Elf hätte ich auch gerne um mich herum.

©NH.

 

 

 

Joachim Fernau: "Cäsar läßt grüßen"

Rom, von der Gründung durch Romulus und Remus bis zu den Christenverfolgungen. Von Julius Caesar, Augustus und Nero bis hin zu Commodus, dessen Herrschaft den Untergang Roms einläutete. Die dramatische Geschichte eines Weltreichs, von Joachim Fernau spannend erzählt.

 

Meinung:

Geschichte ist langweilig, denken viele. Lauter Zahlen und Namen, verwirrend und doch immer das Gleiche: Aufstieg und Fall von Reichen, Könige und Eroberungen, Kriege und Tote. Gewiß, das ist so. Mit ein bißchen Glück werden in den Geschichtsbüchern vielleicht noch einige Entdecker, Erfinder oder Philosophen erwähnt. Das war’s dann aber auch. Daher wirkt Geschichte trotz des massenhaft vergossenen Blutes oft ziemlich blutleer.

Selten wird Geschichte so menschlich, menschelnd und pulsierend erzählt wie von Joachim Fernau. Er versteht es, komplizierte Zusammenhänge verständlich darzustellen, dabei immer auch ein wenig augenzwinkernd und mit der Doppeldeutigkeit von Worten spielend. Wer seine Geschichte der Römer liest, staunt nicht schlecht, wie einfach im Grunde alles ist. Im Wissen, daß die meisten Menschen mehr oder weniger eitel sind, verfolgt er die Lebensstränge einzelner, markanter Charaktere. Wie wäre die Geschichte verlaufen, wenn Hannibal sich entschieden hätte, Rom anzugreifen und wenn der Aufstand des Spartakus nicht niedergeschlagen worden wäre? Wenn Cäsar allen Warnungen zum Trotz in den Iden des März n i c h t in den Senat gegangen wäre und Octavian keinen kongenialen Freund namens Agrippa gehabt hätte? Wir wissen es nicht. Aber es liegt im Wesen des Menschen, sich im Geiste auszumalen, was hätte sein können, sei es zum Besseren oder Schlechteren. Denn es ist so herrlich unverbindlich.

Wer die Geschichte der Vergangenheit liest, wird in Kenntnis der sich anschließenden Ereignisse an manchen Stellen geneigt sein zu rufen: “Haltet ein, denn das bedeutet euer Unglück!“ Denn ist der Rubicon erst einmal überschritten ist, gibt es meist kein Zurück mehr. Ich bin mir sicher, daß damals wie heute viele Zeitgenossen erkennen, wenn sie sich an einem historischen Wendepunkt befinden. Doch anstatt sich für den (für alle) richtigen Weg zu entscheiden, wählen die meisten Menschen dann doch den (für sie) bequemen Weg und lassen sich vom Sog der Ereignisse einfach mitreißen. So ist der Mensch eben: das Hemd ist ihm näher als der Rock.

Joachim Fernau schildert, wie neben vielen glücklichen Fügungen und brillianten Einzelpersonen der Glaube an die "virtus" den Aufstieg Roms begünstigte. Als aber im Gefolge von Eroberungen, Macht und  Wohlstand „d i e Plebs begann, d e r Plebs zu werden“, war das der Anfang vom Ende. Im nachhinein gesehen zieht sich diese Erkenntnis wie ein roter Faden durch die Historie. Ganz klar: kein Reich, keine Macht währt ewig. Und so wie Rom nicht an einem Tag erbaut wurde, ging es auch nicht an einem Tag unter.

© WW

 

 

Matthias P. Gibert: Nervenflattern (Teil 1 einer Krimiserie)

In Kassel geschehen kurz hintereinander zwei tragische Unfälle - jedenfalls scheint es zunächst so. Ein anonymer Brief an den Oberbürgermeister der Stadt lässt jedoch erhebliche Zweifel an der Zufälligkeit der Ereignisse aufkommen - und urplötzlich steckt Kommissar Paul Lenz mitten in einem brisanten Fall: Die Documenta, bedeutendste Ausstellung für zeitgenössische Kunst der Welt, wird durch einen Anschlag mit einem hochgiftigen Nervenkampfstoff bedroht. Und mit ihr die Einwohner der Nordhessischen Metropole und die zahlreichen Ausstellungsbesucher.

 

Meinung:

Ich bin eigentlich kein Viel-Krimileser, doch diese Serie möchte ich empfehlen, wenn man auf leichte Krimi-Kost steht. Es ist sehr schön und anschaulich geschrieben, gerade wenn man aus Nordhessen kommt. Die zwei Hauptcharaktere, die man mit allen Alltagsproblemen weiter kennenlernen möchte, sind glaubwürdig dargestellt. Ich habe Band 1-7 der Krimireihe gelesen. Werde nach und nach alle weiteren 9 Bände lesen.;-) Sie stehen schon in meinem Schrank.

©NH.

 

 

 

 

 

Walter Moers: Die Stadt der Träumenden Bücher

Der junge Dichter Hildegunst von Mythenmetz erbt ein makelloses Manuskript, dessen Geheimnis er ergründen möchte. Die Spur weist nach Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher … Walter Moers entführt uns in das Zauberreich der Literatur, wo Bücher nicht nur spannend oder komisch sind, sondern auch in den Wahnsinn treiben oder sogar töten können. Nur wer bereit ist, derartige Risiken in Kauf zu nehmen, möge dem Autor folgen. Allen anderen wünschen wir ein gesundes, aber todlangweiliges Leben!

 

Meinung:

Dieses Buch ist für jeden Bücherwurm ein absolutes Muss! Doch Vorsicht: wer es zu lesen beginnt, der gerät dabei in einen Rausch, der ihn selbst nach Beendigung der Lektüre in seinem Bann gefangen halten und seine Sicht auf Bücher grundlegend verändern wird. Ich habe dieses Buch vor langen Jahren gelesen und es ist mir noch immer sehr lebhaft in Erinnerung. Vor allem habe ich aus diesem Buch gelernt, was das ORM ist. Von seiner Existenz zu erfahren, hat mein Lese- und Schreibverhalten maßgeblich verändert. Denn seitdem l i e b e  ich nicht nur Bücher, ich l e b e sie auch.

© LL

 

 

 

George Orwell: 1984

Orwells Roman über die Zerstörung des Menschen durch eine perfekte Staatsmaschinerie ist längst zu einer scheinbar nicht mehr erklärungsbedürftigen Metapher für totalitäre Verhältnisse geworden. Sein literarischer Erfolg verdankt sich einem beklemmenden Wirklichkeitsbezug, dem auch der Leser von heute sich nicht entziehen kann.

 

Meinung:

Dieses Buch war vor drei Jahrzehnten in aller Munde, heute ist es bei der jüngeren Generation eher unbekannt. Bestenfalls kennt man noch den Satz "Big Brother is watching you". Aber es geht in diesem Science-Fiction-Roman nicht nur um die Überwachung des einzelnen bis hin ins Persönlichste, sondern um das Auslöschen der Vergangenheit und jeglichen Bewußtseins dessen, was der Mensch ist. Die herrschende Partei hat mit Neusprech eine neue Sprache erfunden, die gleichzeitig vorgibt, was und wie im Lande gedacht werden darf. Die Vergangenheit ist umgeschrieben worden, während sämtliche Beweise, die etwas anderes aussagen könnten, in schwarzen Gedankenlöchern verschwinden. Als korrekte Verhaltensregel gilt Doppeldenk, wodurch selbst Widersprüchliches als richtig erscheint und 2 + 2 eben auch 5 sein kann, wenn die Partei dies vorgibt. Wer davon abweicht, den wird früher oder später die Gedankenpolizei ergreifen. Das kann immer und überall geschehen und wen sie erst einmal in ihren Fängen hat, der wird seine persönliche Hölle auf Erden erleben. Letztendlich wird er vaporisiert und hat nie existiert. 

Ich gebe zu, ich musste mich zwingen, dieses Buch zu Ende zu lesen, so schrecklich war das, was dem Protagonisten Winston widerfahren ist. Mit ihm die Stationen des Schreckens zu durchlaufen und seine Entmenschlichung bis ins Innerste mitzuerleben, wird jeden fühlenden Menschen erschauern lassen. Derart sensibilisiert wird ein Leser dieses Buches zwangsläufig laut aufschreien m ü s- s e n, wenn er in seiner Realität Tendenzen und Entwicklungen in Richtung eines "1984" feststellt.

© HB

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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