Interview
 
mit Jessica Stephens
 
Drei Worte, die dich am besten beschreiben!
Ordnungswütig, kreativ und liebe Süßigkeiten.

Gibt es etwas über dich, das wir unbedingt wissen sollten?
Ohje, schwere Frage, schließlich bin ich ja niemand Besonderes, sondern wie alle anderen auch. Ich glaube nicht, dass es etwas gibt, das man unbedingt über mich wissen sollte. Als Fakten kann ich einbringen, dass ich Linkshänderin bin, immer optimistisch denke und Durchhaltevermögen besitze (Grundvoraussetzung als Autor(in)).

Was schreibst du so?
Ich schreibe hauptsächlich im Genre Fantasy/ Romantasy. Mein aktuelles Projekt ist allerdings aus dem Genre NewAdult. Da dies für mich komplettes Neuland ist, lasse ich mir bei diesem auch etwas mehr Zeit.

Wie bereitest du dich auf deine Geschichten vor? (Recherche, Interviews, etc...) Was war dabei die bisher aufwendigste Vorarbeit?
Bei Fantasy ist tatsächlich die Ausarbeitung des Plots und die Gestaltung der Schauplätze das Aufwendigste. Allerdings ist eine Recherche im Genre Fantasy nicht wirklich möglich, da die Geschichten ja größtenteils als Fiktion entsteht.

Wer oder was hat dich zum Schreiben gebracht?
Niemand, es war eher eine Freizeitbeschäftigung aus der Langweile heraus. Ich war damals gerade in eine neue Stadt gezogen und war dann neben der Arbeit oft alleine. Meine Zeit vertrieb ich mir dann mit lesen, was mit der Zeit aber auch langweilig wurde und so fing ich irgendwann einfach an meine eigene Geschichte zu schreiben. Rein als Zeitvertreib und nur für mich, doch als die Seiten immer mehr wurden, kam irgendwann der Gedanke zum eigenen Buch auf.

Planen oder einfach drauf los schreiben?
Planen - ich schreibe mir immer einen groben Plot und arbeite diesen dann immer weiter aus. Das einfach drauf los schreiben ist zwar auch ganz angenehm, aber im Nachgang hat man dann eine Menge arbeit mit Überarbeiten. Daher ist für mich das planen das Optimale.

Dein perfekter Schreibort? Wo fühlst du dich zu Hause?
Tatsächlich zu Hause an meinem PC. Mittlerweile habe ich mir zwar ein Tablet für unterwegs angeschafft, an welches man eine Tastatur anhängen kann und auf dem Word etc. funktionieren.
Allerdings habe ich es noch nicht genutzt.

Woran schreibst du gerade?
An meinem ersten NewAdult Roman. Es ist eine Art Rockstargeschichte, allerdings nicht mit Rockstars, sondern mit Gamingstars, also alles in Richtung E-Sports. Etwas mehr als die Hälfte des Manuskripts steht bereits, sodass die Geschichte langsam Form annimmt.

Wie wichtig ist dir den Ort/Schauplatz zu kennen, über den du schreibst?
Den Schauplatz zu kennen ist natürlich ideal, vor allem in Büchern die in der Realität spielen (NewAdult, Liebesromane, Krimis etc.). Da meine bisherigen Bücher aber alle aus dem Genre Fantasy entstammen ist es dort öfter so, dass ganz neue Welten und Orten entstehen. Diesen Leben einzuhauchen ist für mich immer eine Herausforderung, dass Schöne ist aber, das man dann ganz freie Hand hat und keine Vorgaben, weil es dort Ort schon gibt.

Hast du das Ende schon am Anfang in deinen Gedanken oder entwickelt sich dieses mit der Zeit?
Da ich meine Geschichten komplett durchplane, habe ich ein grobes Ende meist im Kopf bzw. im Plot aufgeschrieben. Allerdings ist dieses nicht in Stein gemeißelt und kann sich im Laufe der Geschichte auch nochmal verändern, so z.B. bei Fire – Prinzessin der Shetoken. Ursprünglich hatte ich ein ganz anderes Ende im Kopf und sogar auch geschrieben, doch meinen Testlesern war das einfach zu plump und nicht passend. Daher habe ich mich entschieden ab der Hälfte des Manuskripts umzuschreiben und ein anderes Ende herbei zu führen, dass nun besser passt.
 
 

Lieben Dank,dass du dir für meine Fragen Zeit genommen hast.

LG Nika

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 Interview

mit Nina C.Charleston

Drei Worte, die dich am besten beschreiben!

Einfühlsam, liebevoll, kreativ.

 

Gibt es etwas über dich, das wir unbedingt wissen sollten?

Ich schreibe mit Herzblut und gebe meinen Protagonisten viel von meinem Wesen, meinen Erfahrungen und meinen Gefühlen mit auf den Weg.

 

Was schreibst du so?

Ich schreibe gerne Romantic Fantasy.

 

Wie bereitest du dich auf deine Geschichten vor? (Recherche, Interviews, etc.…) Was war dabei die bisher aufwendigste Vorarbeit?

Ich sammle sehr viel Input in der Natur. Gehe mit offenen Augen durch die Wälder und stelle mir vor, welche fantastischen Wesen hier leben könnten. Hierbei entstehen dann die ersten Ideen zu den Geschichten die ich schreibe.

Meine bisher aufwendigste Vorarbeit habe ich für mein neues Buch betrieben.

Da die Protagonistin ein sehr tiefes Wissen im Bereich Heilkräuter und Heilsteine mitbringt, habe auch ich mich in den vergangenen Wochen und Monaten in dieses Thema eingearbeitet. Mein persönliches Highlight war hierbei eine geführte Kräuterwanderung.

 

Wer oder was hat dich zum Schreiben gebracht?

Die Liebe zum Buch an sich und meine blühende Fantasie.

Seit ich als Kind meinen ersten Fantasy Roman gelesen habe, wusste ich, dass ich irgendwann einen eigenen Roman schreiben wollte.

Die Idee zu Emilijana entstand bereits vor ca. zehn Jahren, ebenso wie die ersten Seiten zu Band 1, aber irgendwie wurde lange Zeit nicht mehr daraus.

Schlussendlich war mein Mann die treibende Kraft, dass ich mich getraut habe, mir den Traum vom Schreiben zu verwirklichen. Aus der Idee zu einem einzigen Buch wurde schlussendlich eine Reihe mit fünf Bänden, die seit Juni 2019 in sich abgeschlossen ist, aber zu der noch jede Menge Geschichten rund herum entstehen werden.

 

Planen oder einfach drauf los schreiben?

Die Geschichte plane ich vorab grob und suche dann nach dem passenden Anfang. Die Details ergeben sich jedoch erst beim Schreiben. Allerdings muss ich sagen, dass meine Protagonisten sich leider, oder vielleicht auch zum Glück, eher selten an meinen Plan halten. Irgendwann entwickeln sie ein Eigenleben und treffen Entscheidungen, die mich selbst immer wieder überraschen, die aber meistens einen Sinn ergeben. Manchmal tauchen auch plötzlich Personen auf, die ich vorher nicht kannte und so wird das Schreiben für mich immer wieder aufs Neue zu einem Abenteuer.

 

Dein perfekter Schreibort? Wo fühlst du dich zu Hause?

Ich schreibe generell zu Hause, entweder am Esstisch, auf der Terrasse oder in meinem kleinen Bürokämmerchen. Wenn ich vor dem PC mal nicht weiterweiß, gehe ich eine Runde spazieren und im Regelfall finde ich irgendwo in der Natur dann die zündende Idee.

 

Woran schreibst du gerade?

Im Moment schreibe ich an einem Buch, das noch keinen Namen besitzt. Es handelt von einer wichtigen Protagonistin aus dem 4. und 5. Band meiner Reihe Die Chronik der Elfenprinzessin.

Allerdings sind Elisabeth, auch Els genannt, und ich noch in der Kennenlernphase und ich bin sehr gespannt, wo uns diese Reise hinführen wird.

 

Wie wichtig ist dir den Ort/Schauplatz zu kennen, über den du schreibst?

Die Schauplätze zu meinen Büchern existieren in meinem Kopf. Ich sehe die Plätze vor meinem inneren Auge, wenn sie entstehen und wenn sie Teil der Geschichte werden. Ich muss eine genaue Vorstellung von meinem Schauplatz haben, um ihn meinen Leserinnen und Lesern so fantastisch und naturgetreu wie möglich beschreiben zu können. Während der Schreibphase lebe ich beinahe selbst in dieser Welt.

 

Hast du das Ende schon am Anfang in deinen Gedanken oder entwickelt sich dieses mit der Zeit?

Sowohl als auch. Ich habe immer ein Ende in Gedanken vor Augen, manchmal kommt es so wie ich es geplant habe und manchmal kommt es ganz anders.

Vielen Dank,dass du dir die Zeit genommen hast für meine Fragen Lg Nika

 

 

 

 Interview

mit Niklas J. Wingender

 

Drei Worte, die dich am besten beschreiben!

Kreativ, empathisch, begeisterungsfähig

Gibt es etwas über dich, das wir unbedingt wissen sollten?

Das was ich anpacke, mache ich mit Begeisterung. Es freut mich unglaublich, dass ich schon so viele Leser in meine magischen Bücher-Welten entführen durfte. Das aus meiner Fantasyreihe „Im Lande Araga“ das erste Krimi-Fantasy-Dinner Deutschlands aufgeführt wird bedeutet mir unglaublich viel. Beim Lagerfeuer, unter dem Sternenhimmel, beim Blick auf die Weite des Meeres, oder ein See in Nebel getaucht kommen mir die Ideen für meine Bücher.

Aber neben dem Schreiben habe ich noch andere Hobbys. Wenn mir alles zu stressig wird gehe ich angeln. Oder ich power mich beim Sport aus.

Ich glühe für meine Fächer Deutsch und Sport und will als Lehrer die Begeisterung an der Literatur und der sportlichen Bewegung wecken.



Was schreibst du so?

Meine Fantasyreihe „Im Lande Araga“ ist mein größtes Buchprojekt. Außerdem habe ich das Drama „In eine bessere Welt“ und die Flüchtlings-Kurzgeschichte „Im Gepäck nur Hoffnung“ geschrieben.

  Link

   



Wie bereitest du dich auf deine Geschichten vor? (Recherche, Interviews, etc...) Was war dabei die bisher aufwendigste Vorarbeit?

Die Vorarbeit dauert bei mir recht lange, da ich mich vorab viel informiere und erst mit dem Schreiben beginne, wenn das Ende in meinem Kopf bereits feststeht. Die längste Vorarbeit war für meinen Fantasyroman, wo ich mich über verschiedene Kulturen, Sprachen, Länder, aber auch über Kampfübungen, Städtebau im Mittelalter, Straßen, Kleidung und vieles mehr informiert habe.

Wer oder was hat dich zum Schreiben gebracht?

Die Begeisterung am Lesen hat mich zum Schreiben geführt. Ich liebe es in die Geschichten einzutauchen, habe selber eine blühende Phantasie und wollte diese gerne mit anderen teilen. Besonders inspiriert hat mich Eragon. Das Buch hat mich komplett in seinen Bann gezogen und danach war für mich klar, das ich auch ein Fantasybuch schreiben werde.

Planen oder einfach drauf los schreiben?

Ich bin der Planer. Dafür habe ich fast immer ein Notizbuch dabei.

Dein perfekter Schreibort? Wo fühlst du dich zu Hause?

Ich schreibe gerne in der Natur. Zumindest kommen mir dort die meisten Ideen, die ich dann im Notizbuch festhalte. Ausformuliert wird am Schreibtisch und anders als zu Beginn meines Autorendaseins auch direkt am Computer.

Woran schreibst du gerade?

Ich schreibe gerade am dritten Band von „Im Lande Araga“. Allerdings ist neben dem Referendariat und dem Theater zum Buch, sowie einigen anderen Hobbys nicht so viel Zeit dafür, wie ich gerne hätte.

Wie wichtig ist dir den Ort/Schauplatz zu kennen, über den du schreibst?


Ich habe immer ein Bild vor Augen und hoffe mit meinem Schreibstil auch den Lesern diesen Ort zeigen zu können. Wenn der Autor selbst keine klare Vorstellung hat wird es deutlich schwerer den Lesern Ort und Charaktere zu zeigen und in die Welt zu entführen, deshalb ist es für mich sehr wichtig sich lange an den Schauplätzen selber aufzuhalten und alles genau zu betrachten. Dann kann die Stimmung und die Handlung besonders eindrucksvoll gezeigt werden.

 

 

 

 


Hast du das Ende schon am Anfang in deinen Gedanken oder entwickelt sich dieses mit der Zeit?

Ich habe das Ende bereits zu Beginn geplant, allerdings können sich Nuancen immer noch verändern.

 

Herzlichen Dank,dass du dir die Zeit genommen hast für meine Fragen Lg Nika

 

 

 

 

 

 Interview

mit Tom Ehrenberger

Drei Worte, die dich am besten beschreiben!

Launisch, verträumt, begeisterungsfähig

 

Gibt es etwas über dich, das wir unbedingt wissen sollten?

Hm, schwer zu sagen. Was soll man schon immer über einen Menschen wissen. Jeder sollte wissen, dass man mich gut mit Schokolade ködern kann. 😊

 

Was schreibst du so?

Krimi, Thriller aber auch im Bereich Fantasy und Cosy Crime. Ich lese ja auch in allen möglichen Bereichen der Literatur.

 

Wie bereitest du dich auf deine Geschichten vor? (Recherche, Interviews, etc...) Was war dabei die bisher  aufwendigste Vorarbeit?

Ich überlege mir einmal einen Plot, einen roten Faden der Geschichte. Danach arbeite ich meine Figuren aus, überlege mir vieles zu ihrer Psyche und ihrem Alltag. Erst dann kommt die Recherche. Da hilft einem das Internet sehr, allerdings gibt es einige gute Seelen, die mir mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dafür bin ich auch sehr dankbar und diese Menschen habe immer eine Engelsgeduld mit mir und meinen blöden Fragen. Diese Dinge sind sicherlich aufwendig, man schreibt ja niemals alles in das eigentliche Manuskript. Aber so werden die Figuren und die Handlung an sich einfach glaubwürdiger.

 

Wer oder was hat dich zum Schreiben gebracht?

Literatur war schon immer mein Hobby. Dann habe ich mit der Zeit den Mut gefunden und meine Texte auch Verlagen angeboten. Bis dann tatsächlich ein Verlag mein Manuskript wollte.

Planen oder einfach drauf los schreiben?

Beides. Ich schreibe schon sehr impulsiv, aber da verrenne ich mich viel zu schnell. Daher muss schon ein gewisser roter Faden in der Geschichte her. Dann kann man sich aber auch schon mal gehen lassen 😉

Dein perfekter Schreibort? Wo fühlst du dich zu Hause?

Eher wo ich meine Ruhe habe und mir nicht pausenlos jemand über die Schulter blickt. Ist nicht immer ganz leicht.

Woran schreibst du gerade?

An mehreren Projekten. Thriller, Cosy Crime und auch Fantasy. Dazu noch eine Novelle.

 

Wie wichtig ist dir den Ort/Schauplatz zu kennen, über den du schreibst?

Ich finde es jetzt nicht so schlimm, wenn man den Ort selbst nicht kennt. Dann darf man halt nicht zu sehr ins Detail gehen, weil man da schnell viel falsch machen kann. Wenn ich aber über Wien schreibe, ist es auch wieder schön. Ich kenne die Plätze, ihre Geschichte und so mancher Leser, manche Leserin wird dann diesen Ort ebenfalls wiedererkennen.

Hast du das Ende schon am Anfang in deinen Gedanken oder entwickelt sich dieses mit der Zeit?

Eigentlich habe ich es schon immer im Hinterkopf und es kommt dann schon auch so, wie ich es will. Vielleicht nicht immer ident mit der ursprünglichen Idee, aber ich drehe die Story auch nicht mutwillig um. Darum mein Plot und meine Storyline. Somit bewege ich mich immer in dem Bereich, den ich so geplant hatte.

Herzlichen Dank,dass du dir die Zeit genommen hast für meine Fragen Lg Nika

Link

 

 

 

 

 Interview

mit Christina Schwarz

 

Drei Worte, die dich am besten beschreiben!

empathisch, ehrlich, kämpferisch

 

Gibt es etwas über dich, das wir unbedingt wissen sollten?

Das ist die Frage, die immer am schwierigsten für mich ist. Ich rede nicht sehr gerne über mich als Mensch. Als Autorin ist es mir wichtig, dass ich durchaus einen literarischen Anspruch an mein Schreiben habe. Auch wenn ich kein Thomas Mann bin, so glaube ich an meinen Schreibstil, an meine Themen, die ebenso authentisch sind wie ich es bin, auch wenn ich unter einem Pseudonym schreibe. Letzteres ist genau der Tatsache geschuldet, dass ich als Mensch immer lieber im Hintergrund bleibe.

 

Was schreibst du so?

Ich schreibe sehr vielseitig. Das ist mir wichtig. Ich gehöre als Mensch in keine Schublade und das gilt auch für mein Autorendasein. Ich schreibe Kriminalromane, die sehr belletristisch sind und sich sozialkritischen und philosophisch-ethischen Fragen widmen, ich schreibe außerdem satirische Kürzestgeschichten und Lyrik. Gedichte sind die ästhetischste Form der Sprache und die kürzeste Verbindung zwischen zwei Herzen. Buchstaben sind der Pinsel und Worte das Gemälde.

 

Wie bereitest du dich auf deine Geschichten vor? (Recherche, Interviews, etc...) Was war dabei die bisher aufwendigste Vorarbeit?

Ich recherchiere viel, wobei sich das während des Schreibens ergibt. Nur ein Beispiel: es geht mitten in der Geschichte plötzlich um Vergiftung durch Medikamente, dann recherchiere ich darüber so lange, bis ich das richtige Medikament gefunden habe. Danach bespreche ich es noch mit einer befreundeten Ärztin und erst dann wird es Teil der Geschichte. Und das gilt für jeden Hintergrund, sei er historisch, politisch, anatomisch, oder auch bezüglich Örtlichkeiten. Nach Zwiesel selbst bin ich immer wieder auch selbst gefahren, um ein Gefühl für Distanzen und manches Gelände dort zu bekommen. Z.B. ist Zwiesel sehr hügelig, hat einen irre steilen Friedhof, was alles schon Einzug in meinen Büchern gehalten hat. So etwas weißt du erst, wenn du selbst dort warst.

 

Wer oder was hat dich zum Schreiben gebracht?

Das war mein PnP- Fachbuch, das ich für meine ehemaligen Klienten einer psychotherapeutischen Praxis geschrieben habe, nachdem ich eben diese Praxis geschlossen hatte, weil ich völlig ausgebrannt war. Ich hatte es ihnen versprochen, damit sie sich mithilfe dieses Buches selbst weiterhelfen und -behandeln können. Das Schreiben hat mir so viel Freude gemacht, dass ich wusste, dabei bleibst du.

 

Planen oder einfach drauf los schreiben?

Unbedingt drauflos schreiben. Ich kann nicht plotten, da fällt mir überhaupt nichts ein. Ich bin generell ein sehr phantasievoller Mensch und meine Figuren sind in mir so lebendig und übernehmen dementsprechend auch die Regie. Sie allein entscheiden, wann was und wie passiert.

 

Dein perfekter Schreibort? Wo fühlst du dich zu Hause?

Mein perfekter Schreibort ist bei mir zuhause im Wohnzimmer. Bei schönem Wetter sitze ich draußen auf der Terrasse. Und zu Hause bin ich überall dort, wo mein Mann ist. Wenn’s geht, dann nicht zu weit weg von meinem erwachsenen Sohn. Aber das entscheidet mein Sohn, wo er leben will und das ist auch gut so. Ich selbst brauche keinen Ort, um Heimatgefühle zu entwickeln. Das hatte ich noch nie. Nur meinen Mann brauche ich dafür.

 

Woran schreibst du gerade?

Momentan sitze ich am 7. Anderlech-Band, wobei ich seit Monaten leider fast nichts schreibe. Ab und an ein Gedicht und/oder eine Kürzestgeschichte für den 3. Flash Mystery-Band

 

Wie wichtig ist dir den Ort/Schauplatz zu kennen, über den du schreibst?

Das ist mir tatsächlich sehr wichtig. In meinen Kriminalromanen geht es ja um einen Kommissar und sein Team aus dem bayrischen Wald. Die Gegend, Sprache und die Mentalität der Menschen kenne ich, weil ich selbst dort aufgewachsen bin. Nur dann kann alles auch authentisch wirken.

 

Hast du das Ende schon am Anfang in deinen Gedanken oder entwickelt sich dieses mit der Zeit?

Das Ende kenne ich tatsächlich erst, wenn ich es geschrieben habe. Man mag es kaum glauben, aber es ist so. Für mich ist der Schreibprozess so spannend wie für den Leser das Lesen.

 

Lieben Dank,dass du dir für meine Fragen Zeit genommen hast.

LG Nika

Wenn der Sommer Schatten wirft

 

 

 

 

 

 

 

 

 Interview

mit Darius Dreiblum

Drei Worte, die dich am besten beschreiben!

Nachdenklich, tolerant, kreativ

 

Gibt es etwas über dich, das wir unbedingt wissen sollten?

Ich schaue gerne Film und lese für mein Leben gerne Bücher. Am liebsten lese ich Bücher von Clive Barker und Stephen King. Außerdem bin ein großer Fan von Quentin Tarantino und Robert Rodriguez und ihren Filmen.

 

Was schreibst du so?

Ich schreibe gerne Fantasy- und Horrorgeschichten, aber auch Thriller

 

Wie bereitest du dich auf deine Geschichten vor? (Recherche, Interviews, etc...) Was war dabei die bisher aufwendigste Vorarbeit?

Ich recherchiere meistens per Internet, außerdem an den Orten, an denen meine Geschichten spielen.

 

Wer oder was hat dich zum Schreiben gebracht?

Irgendwann waren so viele Geschichten in mir, dass ich sie aufschrieben musste. Zu den einzelnen Geschichten in den Büchern inspirieren mich dann Menschen und Ereignisse aus meiner Umgebung.

 

Planen oder einfach drauf los schreiben?

Der grobe Rahmen muss vorhanden sein, dann fange ich an zu schreiben.

 

Dein perfekter Schreibort? Wo fühlst du dich zu Hause?

In meinem kleinen „Dunklen Reich“, das ist mein Arbeitszimmer zuhause.

 

Woran schreibst du gerade?

Auf Wunsch meiner Agentin an einer Cosey Crime-Geschichte

 

Wie wichtig ist dir den Ort/Schauplatz zu kennen, über den du schreibst?

Sehr wichtig.

 

Hast du das Ende schon am Anfang in deinen Gedanken oder entwickelt sich dieses mit der Zeit?

Beides kommt vor, aber meistens entsteht das Ende der Geschichte während des Schreibens.

 

Lieben Dank,dass du dir für meine Fragen Zeit genommen hast.

LG Nika

 

 

 

 

 Interview

mit Nemen Gordon

 

Drei Worte, die dich am besten beschreiben!

Direkt, eigenverantwortlich, tiefgründig.

 

Gibt es etwas über dich, das wir unbedingt wissen sollten?

Ich denke gerne quer oder über die Dinge hinaus. Dummheit, Falschheit und Oberflächlichkeit sind mir zuwider.

 

Was schreibst du so? Wie bereitest du dich auf deine Geschichten vor? (Recherche, Interviews, etc...)

Ich schreibe derzeit im Genre Science-Fiktion mit fantastischen Elementen. Ich könnte mir aber auch Psychothriller so zwischendurch vorstellen. Ich recherchiere immer so zwischendurch, vor allem wenn es um technische Dinge, Quantenphysik usw. geht im Internet. Im Prinzip mache ich derzeit keine elend langen Recherchen. Das meiste stammt aus der Phantasie.

 

Was war dabei die bisher aufwendigste Vorarbeit?

Das Leben selbst.

 

Wer oder was hat dich zum Schreiben gebracht?

Schreiben ist für mich eine Möglichkeit des inneren Selbstausdrucks und des Gedanken-Ordnens. Also das Bedürfnis mich auszudrücken, ist mein Motiv zu schreiben, aber auch anderwärtig kreativ zu sein.

Deshalb mag ich den Mainstream nicht so unbedingt, weil das zuviel an „Anpassung“ bedeutet. Ich muss auch Gott sei Dank vom Schreiben nicht leben. Ich mag es nicht mich zu verbiegen, nur damit es der Masse gefällt. Und das muss man leider unweigerlich oder man ist selbst auch „mainstreammäßig gestrickt“. Dann passt es ja.

 

Planen oder einfach drauf los schreiben?

Ich habe immer einen Plan im Kopf und schreibe gleich drauf los. Es ist aber ein flexibler Plan der den Umständen entsprechend immer wieder angepasst wird.

 

Dein perfekter Schreibort?

Meine Couch oder im Sommer auf der Terrasse im Schatten mit Blick auf die Karawanken.

 

 

Wo fühlst du dich zu Hause?

Da wo ich jetzt wohne, in unserem Eigenheim. Ich muss gestehen, je älter ich werde, desto traditioneller werde ich auch auf gewisse Weise. Ich würde mich heute als „traditionelle Revoluzzerin“ bezeichnen, in der Umsetzung der Werte, die mir in meiner Kindheit vermittelt worden sind und heute aus der Mode zu kommen scheinen.

Im Sinne der Zugehörigkeit fühle ich mich heute als Kärntnerin und Österreicherin. Da bin ich daheim, da sind meine Wurzeln. Auswandern käme für mich heute im Grunde nicht mehr in Frage.

 

Woran schreibst du gerade?

Am dritten Teil der Edre-Trilogie.

 

Wie wichtig ist dir den Ort/Schauplatz zu kennen, über den du schreibst?

Sekundär. Mir geht es um die Figuren und die zwischenmenschlichen Beziehungen. Die Orte sind nur die Bühne für mich.

 

Hast du das Ende schon am Anfang in deinen Gedanken oder entwickelt sich dieses mit der Zeit?

Den Hauptinhalt des Endes habe ich schon am Anfang im Kopf. Also was passieren wird. Ich habe aber so 2 bis 3 Szenarien wie es enden könnte. Nach dem Prinzip: Positives Ende, Negatives Ende oder offenes Ende – bezieht sich vor allem auf die Hauptprotagonisten. Was es letztendlich wird, entscheide ich dann am Ende des Buches.

 

Lieben Dank,dass du dir für meine Fragen Zeit genommen hast.

LG Nika

 

 

 

 

 

 Interview

mit Selena M.

 

Drei Worte, die dich am besten beschreiben!

Kämpferisch, ehrlich, tiefgründig

 

Gibt es etwas über dich, das wir unbedingt wissen sollten?

Ich bin eine heimliche idealistische Romantikerin, zeige das aber nur wenig nach außen. In meinen Büchern findet man mich, wenn man zwischen den Zeilen liest.

Geboren Mitte der '60iger, wuchs ich noch ohne Handy oder PC auf, tollte lieber auf Bäumen herum oder spielte mit meinem Cousin Fussball, als Hanni und Nanni zu lesen wie die meisten Mädels in meinem Alter. Als Teenager schaute ich mit Vorliebe Serien wie 'Holocaust' oder 'Roots', las 'Das Mädchenorchester von Ausschwitz' oder Tolstoi's 'Krieg und Frieden'.  Ich glaube, irgendwann kam der Punkt in meinem Leben, wo ich 'Nein' sagte. Nein zu Kapitalismus, zu Religionen im Allgemeinen und zu Kriegen, die nur wegen einigen wenigen Macht- und Geldgierigen entstehen. Dafür entstand 2015 mein Land Keshenja, ein Platz, an dem ich mich selbst wohlfühlen würde, auch wenn es für unsere Verhältnisse vielleicht rückständig im Materiellen und Technischen erscheinen mag.

 

Was schreibst du so?

Seit 2015 schreibe ich an einer Fantasy-Reihe, die mittlerweile acht Bände umfasst. Der erste Teil 'Die Raumwanderin' war zuerst als Einzelband gedacht, so wie man die Geschichte auch als Einzelband lesen kann. Als das Buch fertig war, fühlte ich mich allerdings so inspiriert, um es mit einer weiteren Geschichte aus der Sicht eines anderen Protagonisten aufzunehmen, die an den ersten Teil angelehnt ist. Inzwischen ist eine ganze Welt mit unterschiedlichen Rassen und unterschiedlichen Fähigkeiten entstanden, nachdem ich nach Abschluss des dritten Bandes 'Schattengeflüster' genug Potential für ein ganzes Zeitalter entdeckte.

 

Wie bereitest du dich auf deine Geschichten vor? (Recherche, Interviews, etc...) Was war dabei die bisher aufwendigste Vorarbeit?

Da es sich um eine rein fiktive Welt handelt, gab es nicht allzu viel zu recherchieren. Allerdings erinnere ich mich, über Verhütungen in Schmiedewerkstätten so einiges im Internet durchgelesen zu haben, sowie über mittelalterlichen Schiffsbau und Seenavigation. Schwer tue ich mich vor allem bei physikalischen Dingen, da ich schon damals in der Schule in Mathe und Physik eine echte Niete war. Theoretische Physik war vor allem für das 4.Buch wichtig, um nicht völligen Blödsinn über 'Die drei Welten' zu schreiben. Geholfen hat mir dabei mein physikbegabter Sohn, um mir das Raum und Zeit-Kontinuum verständlich zu erklären.

 

Wer oder was hat dich zum Schreiben gebracht?

Ich habe mich selbst zum Schreiben gebracht und wollte schon 'Schriftstellerin' werden, als ich 6 Jahre alt war. Geschrieben habe ich schon immer, und tatsächlich gibt es vier fertiggestellte Bücher vor der Fantasy-Reihe von mir, allerdings nicht veröffentlicht, da sich im Laufe der letzten Jahrzehnte mein Stil und mein Geschmack verändert haben.

Fantasy-Fan wurde ich durch eine Freundin, die mir vor zwanzig Jahren das Buch 'Die Nebel von Avalon' in die Hand drückte. Inspiriert hat mich letztendlich Tolkien mit 'HdR', es auch mal im fantastischen Bereich zu versuchen.

 

Planen oder einfach drauf los schreiben?

Ein kleines Grundkonzept hatte ich bei jedem meiner Bücher, die erzählenden Protagonisten suchte fast immer mein Sohn aus, der alle Bücher kennt, da ich sie ihm unkorrigiert stückchenweise vorlese und um seine Meinung bitte. Die Handlung passe ich dann dem jeweiligen Protagonisten an, so dass eigens zurechtgeschnittene Abenteuer entstehen konnten. Jetzt in den letzten beiden Abschlussbänden habe ich allerdings ein mehrseitiges Storyboard zur Hand, um mich bei all den angesammelten Informationen, Namen und vor allem dem Erzählstrang nicht zu verfransen.

 

Dein perfekter Schreibort? Wo fühlst du dich zu Hause?

Zu Hause. Wohnzimmer gleich Arbeitszimmer mit Blick auf grünen Balkon und im Hintergrund aufragender Wald.

 

 

Woran schreibst du gerade?

Am vorletzten Band, wobei ich erwähnen sollte, dass Band 9 und 10 zusammengehören, während die ersten Teile durchaus einzeln gelesen werden können.  Für mich sind die letzten beiden Bände eine echte Herausforderung, stilistisch, aber auch um die subtile Spannung aufrechtzuerhalten. Obendrein wage ich etwas völlig Neues und lasse abwechselnd 4 Protagonisten erzählen, wobei die Zeitlinie stimmig sein muss, sowie natürlich jeder der vier seinen eigenen Erzählstil beibehalten soll. Und da ich mit Noál in der Raumwanderin anfing, wird es auch mit Noál enden. Wie, weiß ich allerdings auch noch nicht. Darüber mache ich mir einen Kopf, kurz bevor ich den letzten Teil anfange.

 

Wie wichtig ist dir den Ort/Schauplatz zu kennen, über den du schreibst?

Sehr wichtig, sogar in meiner fiktiven Welt. Die Rassen habe ich den jeweiligen Umgebungen angepasst, ihre Art, aber auch ihre Kultur und ihr Auftreten. Ähnlichkeiten zu unserer Welt sind dabei  vorhanden, wobei ich trotzdem darauf geachtet habe, neben den Fähigkeiten und der Magie auch etwas ganz eigenes mit einfließen zu lassen.

 

 

Hast du das Ende schon am Anfang in deinen Gedanken oder entwickelt sich dieses mit der Zeit?

Einen groben Umriss vom Ende habe ich schon vorher im Kopf. Ich finde es während des Schreibens allerdings spannend, darauf hinzuarbeiten und überrasche mich selbst, was daraus entsteht. Zu Beginn ist es, als würde man noch die Protagonisten führen, ab einem bestimmten Zeitpunkt übernehmen sie das Ruder und die Story entwickelt eine Eigendynamik. Ich persönlich finde das während des Schreibens sehr interessant, weil das Ende dann doch überraschend wird. - Es kommt eben immer alles anders, als man denkt.

 

Herzlichen Dank,dass du dir für meine Fragen Zeit genommen hast

LG Nika

 

 

 

 

 

 

 Interview

mit D.Bullcutter

Drei Worte, die dich am besten beschreiben!

Entschlossen, Realist, treu.

 

Gibt es etwas über dich, das wir unbedingt wissen sollten?

Ich bin ein Kind der frühen 70er Jahre und Buchautor.

Meine Bildungsgrundlagen und Denkstrukturen sind maßgeblich humanistischer Natur. Eine ausgeprägte polemische Ader kommt hinzu.

Schreiben ist für mich ein reguliertes Ventil: ich bringe Gedanken auf Papier und gebe diese weiter in einer Form, die nicht so schnell, wie in einem Gespräch oder in einem Forum in Vergessenheit gerät.

Diesbezüglich muss ich einem alten lateinischen Sprichwort beipflichten: „Verba volant, scripta manent“, also Worte fliegen, das Geschriebene bleibt.

 

Was schreibst du so?

Ich schreibe dystopische Romane. Bei dem Wort „Dystopie“ denkt man instinktiv an Orwells 1984 oder an Huxleys Schöne Neue Welt. Dagegen haben meine Romane einen starken Bezug zur heutigen Realität und sind sozusagen eine Projektion auf die kommende, nahe Zukunft. Ich beschreibe nicht nur den finalen Zustand eines solchen Horrorszenarios, sondern auch den Weg dorthin.

 

Wie bereitest du dich auf deine Geschichten vor? (Recherche, Interviews, etc...) Was war dabei die bisher aufwendigste Vorarbeit?

Elemente, die den Stoff zu dystopischen Fehlentwicklungen haben, bietet die gegenwärtige Lage reichlich, sodass weniger die Recherche und eher das Selektieren und Sortieren die richtige Kärrnerarbeit darstellen.

Die aufwendigste Vorarbeit war die räumliche Definition der Handlungen (die in meinen Romanen weltweite Auswirkungen mit sich ziehen), damit diese realistisch wirken. Dabei geht es nicht nur um bloße Geografie. Auch auf Details wie die Flugdauer einer SR-71 „Blackbird“ bei Durchschnittsgeschwindigkeit von der amerikanischen Ostküste bis an die Grenze zur Ukraine habe ich geachtet.

 

Wer oder was hat dich zum Schreiben gebracht?

Es sind hauptsächlich zwei Faktoren. Zum einen brodelte mein humanistisch-philosophischer Background wie die Caldera eines Vulkans. Zum anderen beobachte ich seit geraumer Zeit den Anfang der Umsetzung einer Doktrin, von der ich Mitte der 90er Jahre zufällig über einen alten Film erfuhr. Die Rede ist von „Was kommen wird“ („Things To Come“) von Herbert George Wells aus dem Jahr 1936: eine technokratische  Weltregierung löst alle kleinen (und sehr böse dargestellten) Einheiten sowie alle individuellen Freiheiten und Kulturen ab und schaffe somit den „Weltfrieden“ im Sinne des Materialismus, der reinen Naturwissenschaft und des Neopositivismus, notfalls sogar mithilfe von „Friedensgas“. Damals hielt ich alles für die Spinnerei eines Autors von Science Fiction Romanen. Später fand ich heraus, dass Wells und seine Genossen (prominente Mitglieder der Fabian Society) es ernst meinten, ernster als die Frankfurter Schule (Horkheimer, Adorno, Marcuse und Lukács). Einziger Unterschied zwischen Vorhaben und Fiction: die Umsetzung solle langsam, schrittweise erfolgen, damit alle freiwillig ihre Rechte und Freiheiten an den neuen Heilsbringer abtreten. Das läuft gerade.

 

Planen oder einfach drauf los schreiben?

Planen, allerdings nicht wie ein Businessplan als Vorlage für eine Bank. Selbst wenn ich eine Idee und die Story bereits im Kopf habe, kommt kein Weg daran vorbei, erstmal das Skelett des Romans auf Papier zu bringen. Danach schreibe ich aber los. So kann ich Verzettelungen vermeiden. Anschließend ergänze ich bzw. bessere ich das aus, was mir Lektüre für Lektüre auf- bzw. einfällt. Der Teufel steckt bekanntlich im Detail, aber man sieht ihn erst dann, wenn die Details dran sind.

 

Dein perfekter Schreibort? Wo fühlst du dich zu Hause?

Es mag vielleicht langweilig klingen, aber am Liebsten schreibe ich einfach zu Hause am PC bzw. Laptop. Zugegeben: eine Holzhütte würde eine bessere Atmosphäre als eine Stadtwohnung bieten. Ich bin aber kein Exot, der beispielsweise am Strand oder auf einem Bergkamm schreibt. So etwas kann ich mir nicht vorstellen. Aber auch ein „Kulturcafé“ käme für mich nicht in Frage: zu wenig Privatsphäre. So eine Interaktion benötige ich während des Schreibens nicht.

 

Woran schreibst du gerade?

Am letzten Teil meiner Trilogie „Global Dawn“ und – parallel dazu – an einem Sachbuch, dessen Veröffentlichung aber frühestens Ende dieses Jahres realistisch ist.

 

Wie wichtig ist dir den Ort/Schauplatz zu kennen, über den du schreibst?

Sehr wichtig. Alles – Geografie, Menschen, Kulturen, Gepflogenheiten – muss stimmen und wahrheitsgetreu sein.

Selbstverständlich kann ich bei einem Roman, in dem Handlungen weltweit verstreut und ineinander verstrickt sind, nicht alle Schauplätze persönlich besuchen. Hier ist Recherchearbeit unabdingbar.

 

Hast du das Ende schon am Anfang in deinen Gedanken oder entwickelt sich dieses mit der Zeit?

Grob betrachtet, steht das Ende bereits vor Beginn des Niederschreibens fest. Lediglich was Nebenfiguren anbelangt, kann es im Laufe der Zeit Veränderungen geben.

 

Herzlichen Dank,dass du dir für meine Fragen Zeit genommen hast

LG Nika

 

 

 

 

 Interview

mit A.Kissen

Drei Worte, die dich am besten beschreiben!

Ich bin optimistisch, sehr hilfsbereit und eine Träumerin.

 

Gibt es etwas über dich, das wir unbedingt wissen sollten?

Hab ich schon erwähnt, dass ich eine optimistische Träumerin bin? :-D

Ich träume davon, dass eines Tages die dunklen Wesen vor meiner Tür stehen und mich in die dunkle Welt entführen, weil ich ihre gesamten Geheimnisse ausplaudere. :-D

 

Was schreibst du so?

Momentan schreibe ich an meiner Arelion Fantasyreihe.

Es geht um eine magische Welt mit Vampiren, Hexen und Götter, die einzig wahre Liebe, die nicht sein darf und die Frage, ist die Liebe stärker als alles andere?

 

Wie bereitest du dich auf deine Geschichten vor? (Recherche, Interviews, etc...) Was war dabei die bisher aufwendigste Vorarbeit?

Am Anfang meiner Arelion Reihe habe ich in unzähligen Büchern, Serien und Filmen im Vampirgenre recherchiert, denn ich wollte eine Geschichte erzählen, die es noch nie gegeben hat.

Außerdem habe ich den psychologischen Aspekt eines Helfersyndroms analysiert und was es mit einem Kind macht, wenn es ohne Liebe, Sicherheit und Halt aufwächst (Lina). Ach ja, dann habe ich noch meinen Krav Maga Trainer wegen einer Befreiungsszene interviewt (Selbstverteidigung) und meinen Hausarzt habe ich bezüglich "was passiert, wenn man verblutet?" (Endszene Band1) ausgefragt. :-D

 

Wer oder was hat dich zum Schreiben gebracht?

Ich muss zugeben ein Vampirfilm 2009 hat mich auf das Genre gebracht, und danach habe ich unzählige Bücher und Serien/Filme verschlungen. Doch der Frust stellte sich sehr bald ein, denn entweder war das Buch beendet (und es gab keine Fortsetzung) oder ich musste monatelang auf den nächsten Teil warten. Schließlich kam mir die Idee, doch selbst eine Geschichte zu schreiben. Das hatte den Vorteil, sie stets nach meinen Willen formen zu können. :-) Obwohl ich sagen muss, dass so manche Figur auch seinen eigenen Willen hatte und nicht immer so handelte wie ich es gern wollte.

 

Planen oder einfach drauf los schreiben?

Unterschiedlich :-)

Band 1 habe ich einfach losgeschrieben. Bei Band 2 habe ich sehr viel geplant. Band 3 war eine Mischung aus beiden. :-) Band 4 plane ich wieder sehr viel.

 

Dein perfekter Schreibort? Wo fühlst du dich zu Hause?

Mein liebster realistischer Schreibort sind ausgewählte Hotels mit Zimmerservice. Dafür plane ich Schreibwochen ein.

Natürlich wäre die Hamingways Art – ein paar Monate in Kuba – auch nicht schlecht. Dafür sollte ich aber doch noch ein oder zwei Bücher verkaufen ;-)

 

Woran schreibst du gerade?

Derzeit stelle ich gerade "Arelion – Das Erwachen (Band 4) fertig. Aktuelle Szene: Hauptakt "Das Erwachen" ;-)

 

Wie wichtig ist dir den Ort/Schauplatz zu kennen, über den du schreibst?

Sehr wichtig. Meine Handlungsorte sind reale Schauplätze aus meiner Vergangenheit (leider ohne magische Wesen *lach*).

 

Hast du das Ende schon am Anfang in deinen Gedanken oder entwickelt sich dieses mit der Zeit?

Bevor ich mit einem neuen Band anfange, ist meine (grobe) Storyline fertig. :-)

Da ich mich nicht immer nur auf den aktuellen Band konzentrieren kann, schreibe ich alle meine Gedanken auf Post-Its und klebe sie in das betreffende Storyboard. Du müsstest einmal mein Büro sehen. :-D Aktuell habe ich 4 Storyboards an den Wänden, mit geschätzten 100 Post-Its. :-)

 

Herzlichen Dank,dass du dir für meine Fragen Zeit genommen hast

LG Nika

 

 

 

 

 

 Interview

mit Annette Spratte -Autorin

Drei Worte, die dich am besten beschreiben!

Noch nicht erwachsen

 

Gibt es etwas über dich, das wir unbedingt wissen sollten?

Ich bin Christ, aber dadurch, dass ich nicht in einer christlichen Familie aufgewachsen bin, habe ich in manchen Dingen einen etwas anderen Zugang zum Glauben. Außerdem habe ich einen sehr schwer zu bändigenden Humor.

 

Was schreibst du so?

Angefangen habe ich mit einer sehr tiefgründigen Liebesgeschichte, die ich auf Englisch geschrieben habe. Das ist nämlich die Sprache meines Herzens. Daraus ist eine kleine Reihe entstanden mit einer kurzen Vorgeschichte und zwei Romanen, „The Way of Life“ series.

Dann kam Jabando, ein christliches Kinderbuch mit einem tollen Abenteuer rund um ein interaktives Nintendo-Spiel, mit dem man in biblische Zeiten reisen kann. Das ist auch eine Reihe und bildet im Moment meinen Fokus.

 

Wie bereitest du dich auf deine Geschichten vor? (Recherche, Interviews, etc...) Was war dabei die bisher aufwendigste Vorarbeit?

Ich muss ja gestehen, dass ich sehr Recherche-faul bin, deswegen habe ich erst mal etwas geschrieben, wo ich kaum zu recherchieren brauchte. Für Jabando, wo in jedem Band verschiedene Bibelstellen vorkommen, muss ich eine Menge nachlesen, um in der Erzählung keine Fehler zu machen. Gab es z.B. im alten Israel schon Schränke? Was hatten die Hirten bei Jesu Geburt eigentlich an? Wie lange dauert ein Sonnenuntergang in Israel? Lauter Kleinigkeiten, die mir beim Schreiben auffallen und die ich dann herausfinden muss. Aber so wirklich aufwendig war bisher noch nichts.

Wer oder was hat dich zum Schreiben gebracht?

Ich würde sagen, Gott. Ich habe eigentlich schon immer gern geschrieben, aber hielt meine Ideen nie für wert, veröffentlicht zu werden. 2014 hatte ich dann plötzlich diese ganze, verschlungene Liebesgeschichte im Kopf und fand sie total spannend. Ich wollte sie unbedingt lesen! Also musste ich sie aufschreiben. Das war der Beginn des Abenteuers und ich sehe darin jetzt eine echte Berufung. Ich kann Kindern mit meinen Abenteuern die Bibel noch mal ganz neu erschließen. Und vielleicht auch so manchem Erwachsenen.

Planen oder einfach drauf los schreiben?

Früher hätte ich gesagt, einfach drauf los schreiben. Aber die Jabando-Reihe braucht schon einiges an Planung. Wer sind die Hauptfiguren? Was ist das Grundthema, was will ich vermitteln? Welche Bibelstellen passen dazu? Welche Art von Nintendo-Spiel liegt der Geschiche zugrunde? Und was am allerwichtigsten ist: Was haben meine Kinder für Ideen? Mit ihnen spreche ich meine Pläne durch und sie liefern mir jede Menge Treibstoff, die die Geschichten wirklich lebendig machen. Ohne meine Jungs wäre Jabando nicht entstanden.

Dein perfekter Schreibort? Wo fühlst du dich zu Hause?

Mein Schaukelstuhl. Der hat eine ganz besondere Geschichte. Ich hatte eine Situation in meinem Leben, wo ich praktisch obdachlos war. Durch viel Hilfe von außen bekam ich eine Wohnung, aber außer ein paar perönlichen Sachen hatte ich nichts, keine Möbel, keine Waschmaschine und vor allem kein Geld. Also schrieb ich eine Liste mit Dingen, die ich zum Leben brauchte und betete dafür, dass ich sie bekommen würde. Als ich so darüber nachdachte, was ich alles brauchte, fiel mir ein, dass ich schon immer mal einen Schaukelstuhl haben wollte. Den brauchte ich nicht wirklich, aber ich schrieb ihn trotzdem mit auf die Liste. Ich bekam alles geschenkt. Waschmaschine, Bett, Tisch, Stühle, ein Regal, sogar einen Computer. Und einen Schaukelstuhl. Der stand irgendwo am Straßenrand beim Sperrmüll und eine Freundin, der ich von meiner Liste erzählt hatte (und die mich ausgelacht hatte), brachte ihn mir mit. Ich betrachte diesen Schaukelstuhl als besonderes Geschenk von Gott.

Woran schreibst du gerade?

Im Moment bereite ich den nächsten Jabando-Band vor. Ich habe gerade Band 4 abgeschlossen und forme die Ideen zu Band 5. Band 2 erscheint im Januar, also habe ich noch viel Zeit.

Wie wichtig ist dir den Ort/Schauplatz zu kennen, über den du schreibst?

Tja, da spielt sich viel in der Fantasie ab. Ich komme damit gut klar, da ich die Landschaften und Schauplätze immer vor Augen habe, auch wenn ich noch nie dort war. Eigentlich schaue ich mir meine Geschichten wie einen Film an, den ich dann nacherzähle. Wenn ich von wirklichen Orten schreibe, versuche ich schon, über Bilder oder Filme einen echten Eindruck zu gewinnen, wenn ich selbst noch nie dort war. Google Maps ist da auch sehr hilfreich.

Hast du das Ende schon am Anfang in deinen Gedanken oder entwickelt sich dieses mit der Zeit?

Meistens kenne ich das Ende. Eigentlich fange ich gar nicht an zu schreiben, wenn ich nicht zumindest das grobe Raster der Geschichte stehen habe. Es kann schon mal sein, dass mir in der Mitte irgendwelche Details fehlen oder dass das Ende dann doch etwas anders wird, als ich erwartet hatte. Aber das finde ich sehr spannend. Ich habe beim Schreiben schon öfter gedacht "HÃ? Wo kommt das denn jetzt her?" Meistens sind diese Eingebungen echt super.

Ich habe außer Jabando noch zwei fertige Geschichten im Kopf, die ich gern auf Englisch schreiben würde, aber ich habe einfach keine Zeit dazu. Neben meiner Schriftstellerei arbeite ich noch als Übersetzerin, da muss man sich seine Zeit schon gut einteilen und Prioritäten setzen. Fakt ist, dass ich eine Niete im Marketing bin und nicht genug Energie aufbringe, um meine englischen Bücher an den Mann zu bringen. Für Jabando macht das der Francke-Verlag und ich bin so froh über die tolle Zusammenarbeit. Aufgrunddessen habe ich mich entschieden, die englischen Sachen hinten an zu stellen, auch wenn es mir schwer fällt. Andererseits freue ich mich jetzt schon darauf, das Ende von Jabando 5 zu schreiben, das wird soo schön!

 

 

 

 

 

 Interview

mit Jens Nickel - Autor

Drei Worte, die dich am besten beschreiben!

Tierlieb, zuverlässig, freidenkend.

 

Gibt es etwas über dich, das wir unbedingt wissen sollten?

Da ich eher intro- als extrovertiert bin: nein. Und damit wisst Ihr es auch schon...!

 

Was schreibst du so?

Geschichten über Pferde aus der Sicht der Pferde. Weder reine Fantasy, noch Sachbuch, aber von beidem etwas.

 

Wie bereitest du dich auf deine Geschichten vor? (Recherche, Interviews, etc...) Was war dabei die bisher  aufwendigste Vorarbeit?

Recherche und Vorarbeit für mein Debut "WINDWORTE - Das Erste Buch der Pferde" ergaben sich von selbst: ich lebe seit 20 Jahren mit Pferden zusammen und habe sie in dieser Zeit intensiv beobachtet und so viel wie nur möglich über sie gelesen und sonstwie in Erfahrung versucht zu bringen, wie es nur ging. Außerdem habe ich im Laufe der Zeit ein paar beeindruckende Horsemen kennengelernt, die mich beeinflußt und weitergebracht haben.

 

Wer oder was hat dich zum Schreiben gebracht?

Faszination und Liebe zu Pferden, Dankbarkeit für den Spiegel, den sie mir selbst immer wieder vorhalten und mir so dabei helfen, stets ein besserer Mensch zu werden. Der Wunsch, anderen Menschen ein besseres Verständnis für diese Kreaturen zu geben.

 

Planen oder einfach drauf los schreiben?

Ähnlich wie beim Komponieren von Musik: erst kommt eine Idee, wie eine Melodie, aus dieser entwickelt sich ein Plan, eine grobe Handlung, also so etwas wie ein Harmoniearrangement; dann erste Figuren, und beim Schreiben gewinnt das ganze an Leben und Eigenständigkeit - das Lied ist fertig. Das Ziel der ursprünglichen Idee wird zwar erreicht, aber eigentlich nie auf dem Weg, den ich zuerst vermutet hätte. Das ist, als würde ich in meinem Lied ein Solo improvisieren.

 

Dein perfekter Schreibort? Wo fühlst du dich zu Hause?

Überall, wo es ruhig ist. Zu Hause fühle ich mich zu Hause.

 

Woran schreibst du gerade?

Am "Zweiten Buch der Pferde"...!

 

Wie wichtig ist dir den Ort/Schauplatz zu kennen, über den du schreibst?

Meine Pferde agieren weitestgehend wie natürliche Wildpferde, auch wenn sie gezwungenermaßen im Buch die menschliche Sprache benutzen - sonst könnte ich nicht aus ihrer Sicht schreiben. Deswegen ist ihre Umwelt auch möglichst realistisch wiedergegeben. Trotzdem ist meine Geschichte ein Fantasyabenteuer, und deshalb ist die Welt, in der sie leben, zu einem großen Teil auch erfunden.

 

Hast du das Ende schon am Anfang in deinen Gedanken oder entwickelt sich dieses mit der Zeit?

Mehr entwickelt es sich als es mir zu Beginn vorschwebt. Zumindest war das beim "Ersten Buch der Pferde" der Fall. Derzeit lasse ich mich noch mehr auf einen freien Verlauf der Entwicklung beim Schreiben ein.

 

Vielen Dank für das Interesse und liebe Grüße!

Jens

 

 

 

 

 Interview

mit Wolfgang Ortner

 

 

Drei Worte, die dich am besten beschreiben!

Friedliebend , freigeistig , voller Entdeckerfreude

 

Gibt es etwas über dich, das wir unbedingt wissen sollten?

Freundschaften haben bei mir Priorität.

 

Was schreibst du so?

Die Kriminalromanserie „KNODOLCH ERMITTELT“ spielt die Hauptrolle in meinem Autorenleben. Bücher und Berichte von und über Reisen schreibe ich auch gerne, sie bringen etwas Abwechslung.

 

Wie bereitest du dich auf deine Geschichten vor? (Recherche, Interviews, etc...) Was war dabei die bisher  aufwendigste Vorarbeit?

Ich bin bekannt für gut recherchierte Geschichten, dementsprechend hoch ist der Aufwand, den ich betreibe. Mir gefällt es, meine Leser mit Details zu verblüffen. Für den ersten Roman „Der Fall Kobinski“ habe ich über drei Jahre recherchiert.

 

Wer oder was hat dich zum Schreiben gebracht?

Schreiben ist meine Leidenschaft, wo sonst kann ich meinen Visionen derart freien Lauf lassen? Freunde haben mir zugeredet und mich ermutigt die erste Geschichte zu veröffentlichen.

 

Planen oder einfach drauf los schreiben?

Einfach drauflosschreiben kann ich nur bei den Reisebüchern, bei den Romanen brauche ich eine Struktur und einen Plan.

 

Dein perfekter Schreibort? Wo fühlst du dich zu Hause?

Im Grünen an der Westseite meines Hauses habe ich mir einen „Schreibplatz“ errichtet, das ist der perfekte Ort für mich. Wenn ich auf Reisen bin, schreibe ich manchmal im Restaurant oder in der Bar, sehr zur Verwunderung der Menschen, die sich dort aufhalten.

 

Woran schreibst du gerade?

Der vierte Knodolch-Krimi, DER FALL DEGENHART ist im Entstehen, so wie es aussieht, wird es noch einige Zeit dauern bis er fertig ist. Ein Buch über die Toskana und eines über Prag sind im Lektorat und harren der Veröffentlichung.

 

Wie wichtig ist dir den Ort/Schauplatz zu kennen, über den du schreibst?

Sehr wichtig, ich muss wissen, wo sich Viktor und Charlotte herumtreiben..

 

Hast du das Ende schon am Anfang in deinen Gedanken oder entwickelt sich dieses mit der Zeit?

Sagen wir so; ich habe eine Vorstellung, wie die Geschichte endet, manchmal rechne ich aber nicht mit einem „Eigenleben“ meiner Protagonisten, vor allem Charlotte hat etwas Unberechenbares. Wenn Viktor sich einbildet, Charlotte beeindrucken zu müssen, wird es für mich schwierig.

 

Herzlichen Dank,dass du dir für meine Fragen Zeit genommen hast

LG Nika

 

 

 

 

 

 

 

 

Gute Idee....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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