November Interview

mit Jens Nickel - Autor

Drei Worte, die dich am besten beschreiben!

Tierlieb, zuverlässig, freidenkend.

 

Gibt es etwas über dich, das wir unbedingt wissen sollten?

Da ich eher intro- als extrovertiert bin: nein. Und damit wisst Ihr es auch schon...!

 

Was schreibst du so?

Geschichten über Pferde aus der Sicht der Pferde. Weder reine Fantasy, noch Sachbuch, aber von beidem etwas.

 

Wie bereitest du dich auf deine Geschichten vor? (Recherche, Interviews, etc...) Was war dabei die bisher  aufwendigste Vorarbeit?

Recherche und Vorarbeit für mein Debut "WINDWORTE - Das Erste Buch der Pferde" ergaben sich von selbst: ich lebe seit 20 Jahren mit Pferden zusammen und habe sie in dieser Zeit intensiv beobachtet und so viel wie nur möglich über sie gelesen und sonstwie in Erfahrung versucht zu bringen, wie es nur ging. Außerdem habe ich im Laufe der Zeit ein paar beeindruckende Horsemen kennengelernt, die mich beeinflußt und weitergebracht haben.

 

Wer oder was hat dich zum Schreiben gebracht?

Faszination und Liebe zu Pferden, Dankbarkeit für den Spiegel, den sie mir selbst immer wieder vorhalten und mir so dabei helfen, stets ein besserer Mensch zu werden. Der Wunsch, anderen Menschen ein besseres Verständnis für diese Kreaturen zu geben.

 

Planen oder einfach drauf los schreiben?

Ähnlich wie beim Komponieren von Musik: erst kommt eine Idee, wie eine Melodie, aus dieser entwickelt sich ein Plan, eine grobe Handlung, also so etwas wie ein Harmoniearrangement; dann erste Figuren, und beim Schreiben gewinnt das ganze an Leben und Eigenständigkeit - das Lied ist fertig. Das Ziel der ursprünglichen Idee wird zwar erreicht, aber eigentlich nie auf dem Weg, den ich zuerst vermutet hätte. Das ist, als würde ich in meinem Lied ein Solo improvisieren.

 

Dein perfekter Schreibort? Wo fühlst du dich zu Hause?

Überall, wo es ruhig ist. Zu Hause fühle ich mich zu Hause.

 

Woran schreibst du gerade?

Am "Zweiten Buch der Pferde"...!

 

Wie wichtig ist dir den Ort/Schauplatz zu kennen, über den du schreibst?

Meine Pferde agieren weitestgehend wie natürliche Wildpferde, auch wenn sie gezwungenermaßen im Buch die menschliche Sprache benutzen - sonst könnte ich nicht aus ihrer Sicht schreiben. Deswegen ist ihre Umwelt auch möglichst realistisch wiedergegeben. Trotzdem ist meine Geschichte ein Fantasyabenteuer, und deshalb ist die Welt, in der sie leben, zu einem großen Teil auch erfunden.

 

Hast du das Ende schon am Anfang in deinen Gedanken oder entwickelt sich dieses mit der Zeit?

Mehr entwickelt es sich als es mir zu Beginn vorschwebt. Zumindest war das beim "Ersten Buch der Pferde" der Fall. Derzeit lasse ich mich noch mehr auf einen freien Verlauf der Entwicklung beim Schreiben ein.

 

Vielen Dank für das Interesse und liebe Grüße!

Jens

 

 

 

 

August -Interview mit Wolfgang Ortner - Autor

 

 

Drei Worte, die dich am besten beschreiben!

Friedliebend , freigeistig , voller Entdeckerfreude

 

Gibt es etwas über dich, das wir unbedingt wissen sollten?

Freundschaften haben bei mir Priorität.

 

Was schreibst du so?

Die Kriminalromanserie „KNODOLCH ERMITTELT“ spielt die Hauptrolle in meinem Autorenleben. Bücher und Berichte von und über Reisen schreibe ich auch gerne, sie bringen etwas Abwechslung.

 

Wie bereitest du dich auf deine Geschichten vor? (Recherche, Interviews, etc...) Was war dabei die bisher  aufwendigste Vorarbeit?

Ich bin bekannt für gut recherchierte Geschichten, dementsprechend hoch ist der Aufwand, den ich betreibe. Mir gefällt es, meine Leser mit Details zu verblüffen. Für den ersten Roman „Der Fall Kobinski“ habe ich über drei Jahre recherchiert.

 

Wer oder was hat dich zum Schreiben gebracht?

Schreiben ist meine Leidenschaft, wo sonst kann ich meinen Visionen derart freien Lauf lassen? Freunde haben mir zugeredet und mich ermutigt die erste Geschichte zu veröffentlichen.

 

Planen oder einfach drauf los schreiben?

Einfach drauflosschreiben kann ich nur bei den Reisebüchern, bei den Romanen brauche ich eine Struktur und einen Plan.

 

Dein perfekter Schreibort? Wo fühlst du dich zu Hause?

Im Grünen an der Westseite meines Hauses habe ich mir einen „Schreibplatz“ errichtet, das ist der perfekte Ort für mich. Wenn ich auf Reisen bin, schreibe ich manchmal im Restaurant oder in der Bar, sehr zur Verwunderung der Menschen, die sich dort aufhalten.

 

Woran schreibst du gerade?

Der vierte Knodolch-Krimi, DER FALL DEGENHART ist im Entstehen, so wie es aussieht, wird es noch einige Zeit dauern bis er fertig ist. Ein Buch über die Toskana und eines über Prag sind im Lektorat und harren der Veröffentlichung.

 

Wie wichtig ist dir den Ort/Schauplatz zu kennen, über den du schreibst?

Sehr wichtig, ich muss wissen, wo sich Viktor und Charlotte herumtreiben..

 

Hast du das Ende schon am Anfang in deinen Gedanken oder entwickelt sich dieses mit der Zeit?

Sagen wir so; ich habe eine Vorstellung, wie die Geschichte endet, manchmal rechne ich aber nicht mit einem „Eigenleben“ meiner Protagonisten, vor allem Charlotte hat etwas Unberechenbares. Wenn Viktor sich einbildet, Charlotte beeindrucken zu müssen, wird es für mich schwierig.

 

Herzlichen Dank,dass du dir für meine Fragen Zeit genommen hast

LG Nika

 

 

 

 

Gute Idee....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Datenschutzerklärung