Januar  Interview

mit A.Kissen

Drei Worte, die dich am besten beschreiben!

Ich bin optimistisch, sehr hilfsbereit und eine Träumerin.

 

Gibt es etwas über dich, das wir unbedingt wissen sollten?

Hab ich schon erwähnt, dass ich eine optimistische Träumerin bin? :-D

Ich träume davon, dass eines Tages die dunklen Wesen vor meiner Tür stehen und mich in die dunkle Welt entführen, weil ich ihre gesamten Geheimnisse ausplaudere. :-D

 

Was schreibst du so?

Momentan schreibe ich an meiner Arelion Fantasyreihe.

Es geht um eine magische Welt mit Vampiren, Hexen und Götter, die einzig wahre Liebe, die nicht sein darf und die Frage, ist die Liebe stärker als alles andere?

 

Wie bereitest du dich auf deine Geschichten vor? (Recherche, Interviews, etc...) Was war dabei die bisher aufwendigste Vorarbeit?

Am Anfang meiner Arelion Reihe habe ich in unzähligen Büchern, Serien und Filmen im Vampirgenre recherchiert, denn ich wollte eine Geschichte erzählen, die es noch nie gegeben hat.

Außerdem habe ich den psychologischen Aspekt eines Helfersyndroms analysiert und was es mit einem Kind macht, wenn es ohne Liebe, Sicherheit und Halt aufwächst (Lina). Ach ja, dann habe ich noch meinen Krav Maga Trainer wegen einer Befreiungsszene interviewt (Selbstverteidigung) und meinen Hausarzt habe ich bezüglich "was passiert, wenn man verblutet?" (Endszene Band1) ausgefragt. :-D

 

Wer oder was hat dich zum Schreiben gebracht?

Ich muss zugeben ein Vampirfilm 2009 hat mich auf das Genre gebracht, und danach habe ich unzählige Bücher und Serien/Filme verschlungen. Doch der Frust stellte sich sehr bald ein, denn entweder war das Buch beendet (und es gab keine Fortsetzung) oder ich musste monatelang auf den nächsten Teil warten. Schließlich kam mir die Idee, doch selbst eine Geschichte zu schreiben. Das hatte den Vorteil, sie stets nach meinen Willen formen zu können. :-) Obwohl ich sagen muss, dass so manche Figur auch seinen eigenen Willen hatte und nicht immer so handelte wie ich es gern wollte.

 

Planen oder einfach drauf los schreiben?

Unterschiedlich :-)

Band 1 habe ich einfach losgeschrieben. Bei Band 2 habe ich sehr viel geplant. Band 3 war eine Mischung aus beiden. :-) Band 4 plane ich wieder sehr viel.

 

Dein perfekter Schreibort? Wo fühlst du dich zu Hause?

Mein liebster realistischer Schreibort sind ausgewählte Hotels mit Zimmerservice. Dafür plane ich Schreibwochen ein.

Natürlich wäre die Hamingways Art – ein paar Monate in Kuba – auch nicht schlecht. Dafür sollte ich aber doch noch ein oder zwei Bücher verkaufen ;-)

 

Woran schreibst du gerade?

Derzeit stelle ich gerade "Arelion – Das Erwachen (Band 4) fertig. Aktuelle Szene: Hauptakt "Das Erwachen" ;-)

 

Wie wichtig ist dir den Ort/Schauplatz zu kennen, über den du schreibst?

Sehr wichtig. Meine Handlungsorte sind reale Schauplätze aus meiner Vergangenheit (leider ohne magische Wesen *lach*).

 

Hast du das Ende schon am Anfang in deinen Gedanken oder entwickelt sich dieses mit der Zeit?

Bevor ich mit einem neuen Band anfange, ist meine (grobe) Storyline fertig. :-)

Da ich mich nicht immer nur auf den aktuellen Band konzentrieren kann, schreibe ich alle meine Gedanken auf Post-Its und klebe sie in das betreffende Storyboard. Du müsstest einmal mein Büro sehen. :-D Aktuell habe ich 4 Storyboards an den Wänden, mit geschätzten 100 Post-Its. :-)

 

Herzlichen Dank,dass du dir für meine Fragen Zeit genommen hast

LG Nika

 

 

 

 

 

Dezember Interview

mit Annette Spratte -Autorin

Drei Worte, die dich am besten beschreiben!

Noch nicht erwachsen

 

Gibt es etwas über dich, das wir unbedingt wissen sollten?

Ich bin Christ, aber dadurch, dass ich nicht in einer christlichen Familie aufgewachsen bin, habe ich in manchen Dingen einen etwas anderen Zugang zum Glauben. Außerdem habe ich einen sehr schwer zu bändigenden Humor.

 

Was schreibst du so?

Angefangen habe ich mit einer sehr tiefgründigen Liebesgeschichte, die ich auf Englisch geschrieben habe. Das ist nämlich die Sprache meines Herzens. Daraus ist eine kleine Reihe entstanden mit einer kurzen Vorgeschichte und zwei Romanen, „The Way of Life“ series.

Dann kam Jabando, ein christliches Kinderbuch mit einem tollen Abenteuer rund um ein interaktives Nintendo-Spiel, mit dem man in biblische Zeiten reisen kann. Das ist auch eine Reihe und bildet im Moment meinen Fokus.

 

Wie bereitest du dich auf deine Geschichten vor? (Recherche, Interviews, etc...) Was war dabei die bisher aufwendigste Vorarbeit?

Ich muss ja gestehen, dass ich sehr Recherche-faul bin, deswegen habe ich erst mal etwas geschrieben, wo ich kaum zu recherchieren brauchte. Für Jabando, wo in jedem Band verschiedene Bibelstellen vorkommen, muss ich eine Menge nachlesen, um in der Erzählung keine Fehler zu machen. Gab es z.B. im alten Israel schon Schränke? Was hatten die Hirten bei Jesu Geburt eigentlich an? Wie lange dauert ein Sonnenuntergang in Israel? Lauter Kleinigkeiten, die mir beim Schreiben auffallen und die ich dann herausfinden muss. Aber so wirklich aufwendig war bisher noch nichts.

Wer oder was hat dich zum Schreiben gebracht?

Ich würde sagen, Gott. Ich habe eigentlich schon immer gern geschrieben, aber hielt meine Ideen nie für wert, veröffentlicht zu werden. 2014 hatte ich dann plötzlich diese ganze, verschlungene Liebesgeschichte im Kopf und fand sie total spannend. Ich wollte sie unbedingt lesen! Also musste ich sie aufschreiben. Das war der Beginn des Abenteuers und ich sehe darin jetzt eine echte Berufung. Ich kann Kindern mit meinen Abenteuern die Bibel noch mal ganz neu erschließen. Und vielleicht auch so manchem Erwachsenen.

Planen oder einfach drauf los schreiben?

Früher hätte ich gesagt, einfach drauf los schreiben. Aber die Jabando-Reihe braucht schon einiges an Planung. Wer sind die Hauptfiguren? Was ist das Grundthema, was will ich vermitteln? Welche Bibelstellen passen dazu? Welche Art von Nintendo-Spiel liegt der Geschiche zugrunde? Und was am allerwichtigsten ist: Was haben meine Kinder für Ideen? Mit ihnen spreche ich meine Pläne durch und sie liefern mir jede Menge Treibstoff, die die Geschichten wirklich lebendig machen. Ohne meine Jungs wäre Jabando nicht entstanden.

Dein perfekter Schreibort? Wo fühlst du dich zu Hause?

Mein Schaukelstuhl. Der hat eine ganz besondere Geschichte. Ich hatte eine Situation in meinem Leben, wo ich praktisch obdachlos war. Durch viel Hilfe von außen bekam ich eine Wohnung, aber außer ein paar perönlichen Sachen hatte ich nichts, keine Möbel, keine Waschmaschine und vor allem kein Geld. Also schrieb ich eine Liste mit Dingen, die ich zum Leben brauchte und betete dafür, dass ich sie bekommen würde. Als ich so darüber nachdachte, was ich alles brauchte, fiel mir ein, dass ich schon immer mal einen Schaukelstuhl haben wollte. Den brauchte ich nicht wirklich, aber ich schrieb ihn trotzdem mit auf die Liste. Ich bekam alles geschenkt. Waschmaschine, Bett, Tisch, Stühle, ein Regal, sogar einen Computer. Und einen Schaukelstuhl. Der stand irgendwo am Straßenrand beim Sperrmüll und eine Freundin, der ich von meiner Liste erzählt hatte (und die mich ausgelacht hatte), brachte ihn mir mit. Ich betrachte diesen Schaukelstuhl als besonderes Geschenk von Gott.

Woran schreibst du gerade?

Im Moment bereite ich den nächsten Jabando-Band vor. Ich habe gerade Band 4 abgeschlossen und forme die Ideen zu Band 5. Band 2 erscheint im Januar, also habe ich noch viel Zeit.

Wie wichtig ist dir den Ort/Schauplatz zu kennen, über den du schreibst?

Tja, da spielt sich viel in der Fantasie ab. Ich komme damit gut klar, da ich die Landschaften und Schauplätze immer vor Augen habe, auch wenn ich noch nie dort war. Eigentlich schaue ich mir meine Geschichten wie einen Film an, den ich dann nacherzähle. Wenn ich von wirklichen Orten schreibe, versuche ich schon, über Bilder oder Filme einen echten Eindruck zu gewinnen, wenn ich selbst noch nie dort war. Google Maps ist da auch sehr hilfreich.

Hast du das Ende schon am Anfang in deinen Gedanken oder entwickelt sich dieses mit der Zeit?

Meistens kenne ich das Ende. Eigentlich fange ich gar nicht an zu schreiben, wenn ich nicht zumindest das grobe Raster der Geschichte stehen habe. Es kann schon mal sein, dass mir in der Mitte irgendwelche Details fehlen oder dass das Ende dann doch etwas anders wird, als ich erwartet hatte. Aber das finde ich sehr spannend. Ich habe beim Schreiben schon öfter gedacht "HÃ? Wo kommt das denn jetzt her?" Meistens sind diese Eingebungen echt super.

Ich habe außer Jabando noch zwei fertige Geschichten im Kopf, die ich gern auf Englisch schreiben würde, aber ich habe einfach keine Zeit dazu. Neben meiner Schriftstellerei arbeite ich noch als Übersetzerin, da muss man sich seine Zeit schon gut einteilen und Prioritäten setzen. Fakt ist, dass ich eine Niete im Marketing bin und nicht genug Energie aufbringe, um meine englischen Bücher an den Mann zu bringen. Für Jabando macht das der Francke-Verlag und ich bin so froh über die tolle Zusammenarbeit. Aufgrunddessen habe ich mich entschieden, die englischen Sachen hinten an zu stellen, auch wenn es mir schwer fällt. Andererseits freue ich mich jetzt schon darauf, das Ende von Jabando 5 zu schreiben, das wird soo schön!

 

 

 

 

 

November Interview

mit Jens Nickel - Autor

Drei Worte, die dich am besten beschreiben!

Tierlieb, zuverlässig, freidenkend.

 

Gibt es etwas über dich, das wir unbedingt wissen sollten?

Da ich eher intro- als extrovertiert bin: nein. Und damit wisst Ihr es auch schon...!

 

Was schreibst du so?

Geschichten über Pferde aus der Sicht der Pferde. Weder reine Fantasy, noch Sachbuch, aber von beidem etwas.

 

Wie bereitest du dich auf deine Geschichten vor? (Recherche, Interviews, etc...) Was war dabei die bisher  aufwendigste Vorarbeit?

Recherche und Vorarbeit für mein Debut "WINDWORTE - Das Erste Buch der Pferde" ergaben sich von selbst: ich lebe seit 20 Jahren mit Pferden zusammen und habe sie in dieser Zeit intensiv beobachtet und so viel wie nur möglich über sie gelesen und sonstwie in Erfahrung versucht zu bringen, wie es nur ging. Außerdem habe ich im Laufe der Zeit ein paar beeindruckende Horsemen kennengelernt, die mich beeinflußt und weitergebracht haben.

 

Wer oder was hat dich zum Schreiben gebracht?

Faszination und Liebe zu Pferden, Dankbarkeit für den Spiegel, den sie mir selbst immer wieder vorhalten und mir so dabei helfen, stets ein besserer Mensch zu werden. Der Wunsch, anderen Menschen ein besseres Verständnis für diese Kreaturen zu geben.

 

Planen oder einfach drauf los schreiben?

Ähnlich wie beim Komponieren von Musik: erst kommt eine Idee, wie eine Melodie, aus dieser entwickelt sich ein Plan, eine grobe Handlung, also so etwas wie ein Harmoniearrangement; dann erste Figuren, und beim Schreiben gewinnt das ganze an Leben und Eigenständigkeit - das Lied ist fertig. Das Ziel der ursprünglichen Idee wird zwar erreicht, aber eigentlich nie auf dem Weg, den ich zuerst vermutet hätte. Das ist, als würde ich in meinem Lied ein Solo improvisieren.

 

Dein perfekter Schreibort? Wo fühlst du dich zu Hause?

Überall, wo es ruhig ist. Zu Hause fühle ich mich zu Hause.

 

Woran schreibst du gerade?

Am "Zweiten Buch der Pferde"...!

 

Wie wichtig ist dir den Ort/Schauplatz zu kennen, über den du schreibst?

Meine Pferde agieren weitestgehend wie natürliche Wildpferde, auch wenn sie gezwungenermaßen im Buch die menschliche Sprache benutzen - sonst könnte ich nicht aus ihrer Sicht schreiben. Deswegen ist ihre Umwelt auch möglichst realistisch wiedergegeben. Trotzdem ist meine Geschichte ein Fantasyabenteuer, und deshalb ist die Welt, in der sie leben, zu einem großen Teil auch erfunden.

 

Hast du das Ende schon am Anfang in deinen Gedanken oder entwickelt sich dieses mit der Zeit?

Mehr entwickelt es sich als es mir zu Beginn vorschwebt. Zumindest war das beim "Ersten Buch der Pferde" der Fall. Derzeit lasse ich mich noch mehr auf einen freien Verlauf der Entwicklung beim Schreiben ein.

 

Vielen Dank für das Interesse und liebe Grüße!

Jens

 

 

 

 

August -Interview mit Wolfgang Ortner - Autor

 

 

Drei Worte, die dich am besten beschreiben!

Friedliebend , freigeistig , voller Entdeckerfreude

 

Gibt es etwas über dich, das wir unbedingt wissen sollten?

Freundschaften haben bei mir Priorität.

 

Was schreibst du so?

Die Kriminalromanserie „KNODOLCH ERMITTELT“ spielt die Hauptrolle in meinem Autorenleben. Bücher und Berichte von und über Reisen schreibe ich auch gerne, sie bringen etwas Abwechslung.

 

Wie bereitest du dich auf deine Geschichten vor? (Recherche, Interviews, etc...) Was war dabei die bisher  aufwendigste Vorarbeit?

Ich bin bekannt für gut recherchierte Geschichten, dementsprechend hoch ist der Aufwand, den ich betreibe. Mir gefällt es, meine Leser mit Details zu verblüffen. Für den ersten Roman „Der Fall Kobinski“ habe ich über drei Jahre recherchiert.

 

Wer oder was hat dich zum Schreiben gebracht?

Schreiben ist meine Leidenschaft, wo sonst kann ich meinen Visionen derart freien Lauf lassen? Freunde haben mir zugeredet und mich ermutigt die erste Geschichte zu veröffentlichen.

 

Planen oder einfach drauf los schreiben?

Einfach drauflosschreiben kann ich nur bei den Reisebüchern, bei den Romanen brauche ich eine Struktur und einen Plan.

 

Dein perfekter Schreibort? Wo fühlst du dich zu Hause?

Im Grünen an der Westseite meines Hauses habe ich mir einen „Schreibplatz“ errichtet, das ist der perfekte Ort für mich. Wenn ich auf Reisen bin, schreibe ich manchmal im Restaurant oder in der Bar, sehr zur Verwunderung der Menschen, die sich dort aufhalten.

 

Woran schreibst du gerade?

Der vierte Knodolch-Krimi, DER FALL DEGENHART ist im Entstehen, so wie es aussieht, wird es noch einige Zeit dauern bis er fertig ist. Ein Buch über die Toskana und eines über Prag sind im Lektorat und harren der Veröffentlichung.

 

Wie wichtig ist dir den Ort/Schauplatz zu kennen, über den du schreibst?

Sehr wichtig, ich muss wissen, wo sich Viktor und Charlotte herumtreiben..

 

Hast du das Ende schon am Anfang in deinen Gedanken oder entwickelt sich dieses mit der Zeit?

Sagen wir so; ich habe eine Vorstellung, wie die Geschichte endet, manchmal rechne ich aber nicht mit einem „Eigenleben“ meiner Protagonisten, vor allem Charlotte hat etwas Unberechenbares. Wenn Viktor sich einbildet, Charlotte beeindrucken zu müssen, wird es für mich schwierig.

 

Herzlichen Dank,dass du dir für meine Fragen Zeit genommen hast

LG Nika

 

 

 

 

 

 

 

 

Gute Idee....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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